Kunstrasen reinigen: So geht es
- 8. Dezember 2025
Kunstrasen reinigen: So geht es
Kunstrasen bietet viele Vorteile – er ist pflegeleicht, bleibt dauerhaft grün und benötigt kein Mähen, Wässern oder Düngen. Dennoch sollte man seinen Kunstrasen gelegentlich reinigen, um langfristig ein gepflegtes Erscheinungsbild und eine hohe Lebensdauer zu erhalten. Wie Sie Ihren Kunstrasen reinigen, sauber halten und typische Verschmutzungen entfernen, erklären wir Ihnen hier.
Kunstrasenreinigung: Ist sie notwendig?
Ja. Obwohl Kunstrasen deutlich weniger Pflege erfordert als Naturrasen, empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung, um:
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die Lebensdauer zu verlängern,
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Schmutz, Blätter und Samen zu entfernen,
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Moosbildung zu verhindern,
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Flecken rechtzeitig zu beseitigen,
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die Fasern aufrecht und frisch zu halten.
So bleibt Ihr Kunstrasen sauber, gepflegt und optisch ansprechend – das ganze Jahr über.
Unsere Tipps zur Reinigung von Kunstrasen
1. Kunstrasen mit einem Besen reinigen
Der erste Schritt ist immer das Entfernen von losem Schmutz: Blätter, Äste, Pflanzenreste oder Samen.
Verwenden Sie dafür:
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einen Kunstrasenbesen,
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einen Kunststoffrechen,
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oder einen Laubbläser.
Die Kunststoffborsten des Kunstrasenbesens reinigen tief zwischen den Fasern und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Halme wieder aufgerichtet werden – wichtig für die Kunstrasen Pflege.
2. Reinigung mit Seifenlauge (bei Flecken)
Für eingetrocknete Flecken oder Bereiche, die stärker verschmutzt sind, reicht eine milde Seifenlauge aus:
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warmes Wasser,
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etwas grüne Seife oder milde Haushaltsseife,
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eine weiche Bürste.
So reinigen Sie den Kunstrasen gründlich – ohne das Material zu beschädigen.
Verwenden Sie keinesfalls:
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Chlor,
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Bleichmittel,
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scharfe Chemikalien.
Diese können Fasern verfärben oder spröde machen.
Tiefenreinigung-Tipp: Eine Mischung aus Wasser und etwas Essig hilft gegen Bakterien – ideal für Terrassen und Balkone.
3. Kunstrasen nach Haustieren reinigen
Katzen- und Hundebesitzer kennen das Problem: Tierkot oder Hundeurin landen schnell auf dem Rasen.
So gehen Sie vor:
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Kot mit einer Schaufel entfernen.
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Die Stelle mit Seifenlauge behandeln.
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Mit Wasser abspülen.
Zusätzlich kann Anti-Geruchs-Granulat sinnvoll sein – besonders bei regelmäßigem Hundeurin auf Kunstrasen.
4. Größere Reinigung: Kunstrasen abspülen
Spülen Sie den Kunstrasen alle ein bis zwei Wochen mit einem Gartenschlauch ab, um Staub und feine Partikel zu entfernen.
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klares Wasser reicht aus
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geringer Wasserdruck genügt
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Bürsten danach richtet die Fasern wieder auf
5. So vermeiden Sie Moosbildung
Moos entsteht nur, wenn Feuchtigkeit dauerhaft stehen bleibt – etwa unter Blättern, im Schatten oder bei schlechter Drainage.
So wird Moosentfernung auf Kunstrasen leicht:
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regelmäßig fegen, damit nichts festklebt
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Kunstrasen bei Bedarf aufbürsten
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schattige, dauerhaft feuchte Stellen trocken halten
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bei Bedarf mit einer Mischung aus Wasser + Essig behandeln
Chemische Moosentferner sind nicht nötig und nicht empfohlen.